Archiv für 26. Dezember 2012

26
Dez
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Ermita del Conde 2007

Toller Tempranillo zu attraktivem Preis, beerig und schwarzfruchtig die Nase, geht fast in Tabaknoten über. Sehr feine Tannine, elegant, leichte Barriquefacetten. Mineralischer Finish.
Ein gelungener und süffiger Wein!

Zu kaufen bei Gerstl zu 22.- CHF
Tempranillo und Merlot Cuvée
14% vol

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26
Dez
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Titan del Bendito 2009

Dieser tiefviolette tanninlastiger Spanier aus dem Toro stammt von 60 bis 100 jährigen Rebstöcken: Der Auftakt in der Nase ist tief und komplex, schwarze Früchte betonen die Noten im Gaumen, viel Tannin, wuchtig. Die Barriquenoten sind sagenhaft verwoben und wirken nur unterstützend.

100% Tempranillo (= Tinto de Toro)
15% vol

In Caduff’s Weinloft getrunken zu 120.- CHF,
bei finewines.ch zu 54.- CHF erhältlich

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26
Dez
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Vega Sicilia Valbueno 5° 2006 – der Palazzi aus Ribera del Duero

Was ein Palazzi für mich persönlich bis jetzt der beste Toskaner ist, stellt der Vega Sicilia aus dem Ribera del Duero dar. Die Eleganz und Ausgewogenheit haut einen schlicht einfach um. Sagenhaft!!! Der Wein verzaubert von der Nase bis zum Abgang, beflügelt degustierte ich jeden einzelnen Schluck.

Getrunken im Casa Aurelio in Zürich (260.-) und in Caduff’s Weinloft (250.- CHF).
Einmal mehr musste ich aber schweren Herzens erfahren, dass die Zürcher Restaurants unfreundliche Margen aufweisen: Im Rotwein-Mekka-Restaurant Schönegg in Wädenswil bezahlt man am Tisch gerade mal 187.- CHF, die Flasche über die Gasse sogar zu 157.- CHF.

Aktueller Marktpreis des 2006er Jahrgangs: 135.- CHF

85% Tempranillo, 15% Merlot und Malbec
14.5% vol

Entstehungsgeschichte:
Alles beginnt 1848, als der baskische Landeigner Don Toribio Lecanda vom bankrotten Marques de Valbuena 2000 Hektaren erwirbt. Zuerst betreibt der Don bloss Ackerbau, bis sein Sohn 1864 Reben aus dem Bordeaux anpflanzt. Zuerst fast nur für die Brandy-Produktion. Später werden Weine produziert, die aber bloss fassweise verkauft werden. Erst 1915 wird der erste Vega Sicilia gekeltert – der Name ist die Kurzform des Guts und steht für die heilige Cäcilia, die Schutzpatronin der Kirchenmusik. Schon die Jahrgänge 1917 und 1918 werden prämiert – was heute noch auf der Etikette nachzulesen ist.

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